Messen

Im Wareneingang wird jede Filmrolle umgerollt und gleichzeitig nach Anzahl Bildern gemessen. Die zuerst erhaltene Kopie stellt auch die Masterkopie dar.

Anhand ihrer Länge und Positionen werden die Übersetzung sowie das Spotting erstellt. Jegliche Abweichung der Folgekopien gegenüber dem Master muss bemerkt werden, da sonst der Untertitel am falschen Ort getitelt wird — das würde bedeuten, der Text stimmt nicht mit der Szene überein.

Dank der Messung lässt sich jede Folgekopie auf ihre Länge kontrollieren. Somit ist sichergestellt, dass die Untertitel auch am richtigen Ort eingebrannt werden.

Die Messung erfolgt vom 1. Bild eines Aktes an. Innerhalb einer Rolle werden 3 Kontrollpunkte angefahren. Diese Kontrollpunkte sind ein so genannter Bildwechsel (Szenenschnitt), der optisch sehr gut erkannt werden kann.

Ist der Szenenschnitt NICHT genau an der gleichen Stelle, stimmt die Länge nicht überein. Die Messung erfolgt durch Zählen von jedem einzelnen Bild. Der 35mm-Film besitzt den Standard von 24 Bildern (Frames) pro Sekunde.

Wenn Kopien oder Trailer längenmässig korrekt sind, werden sie aufgespult — Akt für Akt, Trailer für Trailer. Es ist sehr wichtig, dass der Start korrekt markiert wird, damit die Untertitelmaschine am richtigen Bild beginnt. Eine fehlerhafte Messung oder unachtsame Handhabung verursacht sofort irreparable Schäden an der Kopie.

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